Aktuelle Meldungen

Altersschwerhörigkeit beeinträchtigt das soziale Leben

Schlechtes Hören im höheren Lebensalter, der so genannte „symmetrische Hochtonverlust" des Innenohres, ist kein ausschließlich medizinisches Problem: Im Gegensatz zu anderen Alterskrankheiten wie Arteriosklerose, Muskelschwäche oder Knochenschwund (Osteoporose) hat der Verlust an Hörkraft vielmehr soziale und psychische Folgen, als dass er körperliche Leiden mit sich bringt.

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Schluckstörungen: Individuelle Therapien bringen Lebensqualität zurück

Fast die Hälfte aller über 75-Jährigen in Deutschland leidet unter Schluckstörungen. Diese so genannte Dysphagie äußert sich auch bei 25% aller Schlaganfall-Patienten sowie 65% aller Patienten mit Hirnstamm-Verletzungen. Fehlfunktionen des Schluckapparates führen nicht selten zu dauerhaften Leiden oder gar zum Tode. Welche körperlichen, als auch psychischen Folgen die Erkrankung mit sich bringt und welche neuartigen Therapien Erfolg versprechen, diskutieren Experten auf der 44. Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzte vom 28. bis 30. Oktober 2010.

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Keuchhusten: Impfung für Kinder und Erwachsene empfohlen

Gegen Keuchhusten sollten sich Kinder und Erwachsene impfen und diesen Schutz regelmäßig auffrischen lassen, so die Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin. Keuchhusten kommt zwar aufgrund der mittlerweile im Kindesalter gut etablierten Impfung bei Kindern seltener vor, aber ungeschützte Menschen, vor allem Säuglinge sind gefährdet: Sie können sich auch bei Erwachsenen anstecken - diese tragen den Erreger oft unwissentlich in sich und sind häufig nicht immunisiert.

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Welttag des Stotterns: "Redet, ihr bewegt viel!"

Am 22. Oktober ist der Welttag des Stotterns. Er steht dieses Jahr unter dem Motto "Stotternde redet! Ihr bewegt viel!" Die Initiatoren wollen hiermit auf die Probleme der Betroffenen aufmerksam machen. Außerdem will er die Betroffenen motivieren und über die heutigen Behandlungsmöglichkeiten aufklären.

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Tinnitus: mögliche Kieferfehlstellung behandeln lassen

Tinnitus - das Rauschen und Klingeln im Ohr wird in den meisten Fällen nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen. "Die Ursachen für einen so genannten subjektiven Tinnitus sind vielfältig und reichen von Mittelohrerkrankungen über Hörsturz und Lärmtraumata bis hin zu Stress. Dass hinter dem Problem auch eine Fehlstellung des Kiefergelenks stecken kann, ist bisher nur wenigen bekannt", erklärt Prof. Walter Lückerath von der Universität Bonn.

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Immer mehr Senioren leiden unter Schwindel

Ein Drittel aller Menschen über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Zahl der Stürze in den nächsten Jahren steigen. Es kann überall passieren: auf der Straße, im Geschäft oder im Garten. Etwa 20% der Betroffenen fallen so unglücklich, dass sie sich schwerwiegende Verletzungen zuziehen und auf Dauer pflegebedürftig werden. Die Folgekosten von Stürzen sind deshalb immens. Ursache ist oft ein gestörter Gleichgewichtssinn. Auf der 44. Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzte vom 28. bis 30.

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Wattestäbchen-Missbrauch kann zur Gehörgangsentzündung führen

Beim Reinigen des Ohres mit Wattestäbchen oder einem spitzen Gegenstand, kann es zu einer Schädigung und Infektion des Gehörgangs kommen. „Wird die zarte Haut des Gehörgangs durch Manipulation verletzt, können die dort natürlicherweise vorkommenden Bakterien sich vermehren und ein krank machendes Ungleichgewicht entsteht.

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Akustische Reize fördern in der Tierwelt die Abwehrkräfte

Zuhören macht robust - zumindest bei Grillen: Grillenmännchen, die während ihrer Jugend das Zirpen anderer Grillen hören, stärken ihr eigenes Immunsystem. Das hat ein britisch-amerikanisches Forscherteam jetzt entdeckt. Die Wissenschaftler liefern auch gleich eine Erklärung: Über die Laute anderer Männchen schließen die heranwachsenden Grillen darauf, wie dicht die Tiere zusammenleben - sind es viele, verbessert der Nachwuchs sein Immunsystem.

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Halsschmerzen können auch bei entzündeter Schilddrüse auftreten

http://www.internisten-im-netz.de/media/orig/iin/grafiken/schildr-se-frei-10-04-07.jpgHalsschmerzen sind nicht immer Folge einer harmlosen Erkältung, sie können auch auf eine Entzündung der Schilddrüse hindeuten.

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Gehörlose Menschen sehen besonders gut

Forscher haben entdeckt, warum die verbliebenen Sinne von Gehörlosen oder Blinden schärfer sind als von Menschen ohne Behinderung: Wenn ein Sinn fehlt, lässt das Gehirn die eigentlich dafür zuständigen Areale nicht etwa brachliegen - es nutzt sie vielmehr, um andere Sinne zu unterstützen. Gezeigt haben die Forscher das bei Katzen, die von Geburt an gehörlos waren: Diese nutzen Teile ihre Gehirns zum Sehen, die eigentlich fürs Hören vorgesehen sind.

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