Bei akuten Hörstörungen („Hörsturz") ist eine Injektion von Arzneimitteln ins Mittelohr vielversprechend. So berichtet Prof. Stefan Plontke aus der HNO-Klinik der Universität Tübingen auf dem Symposium „Praktische Neurootologie" am 26. und 27.02. 2010 in Sulzbach (Taunus). Die Methode sollte insbesondere dann favorisiert werden, wenn mit herkömmlichen Methoden, wie durchblutungsfördernden Infusionen oder Tabletten kein Behandlungserfolg erzielt werden kann.